Durch den Klimawandel habe sich die Clementinen-Kampagne in den vergangenen 20 Jahren um zwei Monate verkürzt, der Höhepunkt konzentriere sich nun auf die Zeit zwischen Mitte November und Mitte Januar. Für diese Zeit sei das Wetter daher umso entscheidender. Nach sehr warmen Novembertagen sei die Fruchtschale nun anfällig für Regen, der, sollte er zu stark ausfallen, die Festigkeit und Qualität der Clementinen beeinträchtigen könne. Man hoffe nun auf eine günstige Wetterlage im Dezember. Bisher verlaufe die Vermarktungskampagne reibungslos, freute sich Cilento. Die Preise lägen leicht über dem Vorjahr, doch leide man unter dem „dramatischen Anstieg der Rohstoffkosten“. Für die nächsten Tage ist in Kalabrien schlechtes Wetter vorausgesagt, das sich erst gegen Ende der KW 49 bessern soll.