Fepex sei besorgt, dass die Kartoffelproduktion in Spanien in den vergangenen Jahren um rund 74.000 ha zurückgegangen ist, während sie in anderen EU-Ländern wie Deutschland um 250 ha zugenommen hat. 2017 habe der Kartoffelverbrauch in den spanischen Haushalten 970.000 t erreicht, das seien 2 % weniger als im Jahr 2016, bezieht sich Fepex auf Daten des MAPAMA Food Consumption Panel bis November und einer Schätzung für den Monat Dezember. Diese Daten zeigen die starke Abhängigkeit von Importen zur Versorgung des Binnenmarktes. Aus diesem Grund schlage Fepex die Annahme spezifischer Maßnahmen für diesen Sektor vor, wobei die Einbeziehung der Kartoffel in die spezifische Obst- und Gemüseregelung der Gemeinsamen Marktorganisation von Interesse ist, um die Gründung von Unternehmensverbänden und die Vorlage von operationellen Programmen zu erleichtern, die zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Sektors beitragen.
Auf der Tagung sei auch der Vorschlag des Sektors analysiert worden, die Verordnung über das Inverkehrbringen von Kartoffeln auf dem nationalen Markt, die im Königlichen Erlass 31/2009 enthalten ist, zu vereinfachen und an die Realität des Marktes anzupassen. Im gleichen Bereich wurde die künftige Überarbeitung der UNECE-Vermarktungsnorm für Frühkartoffeln und Speisekartoffeln in Angriff genommen, um sie an die im Entwurf des Codex Alimentarius Standard für Speisekartoffeln vorgeschlagenen Änderungen anzupassen.