Für sichere Erträge benötigt die Kartoffel regelmäßig verteilte Niederschläge. Bedingt durch den Klimawandel ist Brandenburg allerdings verstärkt mit trockenen Perioden konfrontiert. Eine sinnvolle Antwort auf dieses Problem wären deshalb moderne Bewässerungsmöglichkeiten, auf die immer dann zurückgegriffen werden kann, wenn es nötig ist. Nur wenige landwirtschaftliche Betriebe verfügen jedoch über eine Beregnung. Diese ist nicht nur teuer, sondern auch genehmigungspflichtig, wobei die zuständigen Behörden nur äußerst restriktiv bewilligen. „Folgerichtig wäre deshalb, im Bedarfsfall auf Niederschläge zurückzugreifen zu können, die in den regenreicheren Herbst- und Wintermonaten anfallen. Deshalb bietet sich perspektivisch die Anschaffung künstlicher Wasserrückhaltebecken an“, erklärt LBV Präsident Henrik Wendorff.
Der Anteil der Speisekartoffeln an der Produktion beträgt in Brandenburg unter 40 %, über 60 % entfällt auf Stärkekartoffeln.