Grund dafür ist das deutlich Flächenwachstum der Plantagen in den vergangenen zehn Jahren. Pro Jahr, so Juan Enrique Ortúzar, Präsident des Komitees, wurden mehr als 600 ha bepflanzt, die aktuelle Fläche beträgt über 9.000 ha. Laut Ortúzar verlief die Saison für Orangen grundsätzlich schwieriger als für Mandarinen und Zitronen, in einigen Fällen hätten die Landwirte lieber reinvestiert oder neue Sorten angepflanzt. Mit Blick auf die Corona-Auswirkungen sei es noch zu früh, Vermutungen anzustellen, heißt es weiter. Da Citrusfrüchte aber reich an Vitamin C sind, scheint die Nachfrage mit Blick auf eine gesündere Ernährung in dieser Krisenzeit zu steigen.