Wie Juan Enrique Ortúzar, Präsident des Comité de Cítricos Asoex, erklärt, steigen Produktion und Exporte zum einen aufgrund größerer Anbauflächen über die vergangenen zehn Jahre hinweg. 'Insgesamt sind 22.230 ha in Produktion. Auf 8.427 ha werden Mandarinen, auf 7.376 ha Zitronen, auf 6.260 ha Orangen und auf 167 ha Grapefruits angebaut', sagt Ortúzar. Außerdem sei es in der Zona Central vermehrt zu Niederschlägen gekommen und die Wasserreserven in den Stauseen des Norte Chico seien zufriedenstellend. 'Die Regenfälle geben uns die Beruhigung, dass wir diese Saison mit weniger Unsicherheit und mehr Optimismus angehen können.' Hauptabsatzmarkt sind die USA, die rund 85 % der Gesamtexporte erhalten. Der Ferne Osten und Europa folgen mit rund 9 % bzw. 3 %. Geringe Anteile entfallen auf Kanada, Südamerika und den Nahe Osten. Seit 2020 exportiert Chile auch nach China. Dort erreichten die Lieferungen 1.031 t Mandarinen, 404 t Orangen, 46 t Clementinen und 5.650 t Zitronen.