Somit wird die Wertschöpfungskette der Kulturspeisepilzproduktion verlängert und tierisches Eiweiß in Form von Insekten außerhalb der menschlichen und tierischen Nahrungskette generiert. Dies sieht Fritz Burkhalter, Sekretär Verband Schweizer Pilzproduzenten VSP, als zukunftsweisenden Ansatz.
„Uns ist es unter Laborbedingungen gelungen, geeignete Insekten-Larven auf abgeerntetem Edelpilz-Substrat zu kultivieren“, hebt Dr. Martin Rühl, vom Fraunhofer IME, hervor. Aus gewonnenen Erkenntnissen wird die Anwendung gemeinsam weiterentwickelt. Mit aktuell 5.000 kg Substrat pro Woche als Ausgangsmaterial, sei das Potenzial sehr groß.