Nach Sorten fällt der deutliche Rückgang bei Satumas (-25 %) und Clementinen (-30 %) auf sowie bei den Hybridsorten (-30 %). Die Fehlmengen bei Orangen Navel und Blancas werden nach dieser Umfrage über 20 % erreichen. Hauptgrund für diesen Ertragsrückgang in der valencianischen Citrusproduktion ist die chrakteristische natürliche Alternanz der Bäume.
Alle Daten stammen allerdings von Produzenten, die den Anbau noch nicht aufgegeben haben, sodass zu dem hohen natürlichen Produktionsrückgang noch die Mengen von weiteren Citrusfincas hinzukommen, deren Bearbeitung aufgrund der ruinösen Preise der vergangenen Kampagne eingestellt wird. In einigen Gebieten könnte die Reduzierung der Citrusanbaufläche rund 10 % erreichen.
Angesichts dieser düsteren Zukunfsaussichten erklärte AVA-ASAJA Präsident Cristóbal Aguado: „Die Preise in der nächsten Citruskampagne müssten erheblich besser ausfallen als in 2018/19. Aber selbst wenn das so wäre, würden sie trotzdem nicht den Einkommensverlust aufgrund der generell kleineren Ernte kompensieren. Deswegen fordere ich die Citrusbauern auf, Vorsicht bei den Verkaufsverhandlungen walten zu lassen. Die kommende Kampagne könnte dazu dienen, den Missbrauch des Vorjahres sowohl in Bezug auf Preise als auch Vertragsbedingungen einzudämmen. AVA-ASAJA/c.s.