Obwohl sich die Nachfrage nach und nach wieder belebt, sind die Stocks in Valencia, Andalusien, Murcia, Aragón oder der Extremadura so groß, dass das bestehende Angebot sie bei weitem übersteigt. Die Preise sind eingebrochen und liegen nach Daten des spanischen Landwirtschaftsministeriums um 30 % niedriger als im Vorjahreszeitraum. In der spanischen Branche macht sich Nervosität breit, denn eine normale Entwicklung der Steinobstkampagne ist ernsthaft gefährdet und damit auch die Einnahmen der Erzeuger. Cristóbal Aguado, Präsident von AVA-ASAJA, ist der Ansicht, dass die EU zur Marktentlastung u.a. die Möglichkeit einer Marktentnahme ins Auge fassen sollte. c.s.