Damit droht die niedrigste Kirschenernte seit der deutschen Wiedervereinigung.
Die Ernteeinbußen bei den Süßkirschen werden voraussichtlich noch etwas größer sein als bei den Sauerkirschen. Mit gut 11.300 t wird die Süßkirschenernte um 64 % unter dem Zehnjahresdurchschnitt von 31.500 t liegen. Mit knapp 8.300 t werden 57 % weniger Sauerkirschen als im letzten Zehnjahresdurchschnitt (19.100 t) erwartet. Süßkirschen werden bundesweit auf einer Fläche von knapp 5.000 ha angebaut, wobei sich der Schwerpunkt mit mehr als 40 % der Anbauflächen in Baden-Württemberg befindet. Sauerkirschen wachsen bundesweit auf einer Fläche von knapp 2.000 ha. Hier stellen die Bundesländer Rheinland-Pfalz mit mehr als 600 ha und Sachsen mit knapp 500 ha die wichtigsten Anbauregionen.
Das Fruchthandel Magazin wird in der kommenden Woche das Sonderthema „Deutschland – Sommersaison“ veröffentlichen.