Das geringere Aufkommen war laut BOG vor allem auf die schlechte Witterung und die damit verbundenen geringen Produktionsmengen von Johannis- und Stachelbeeren zurückzuführen, die um 33 % auf 10.700 t beziehungsweise um 17 % auf 1.600 t sanken. Zudem fielen die Ernten von Aroniabeeren, Holunderbeeren und Sanddorn spürbar kleiner aus als im Vorjahr; bei Brombeeren blieb das Aufkommen unverändert. Besser sah es für die Erzeuger von Heidel- und Himbeeren aus, die ihre eingebrachten Mengen im Freiland um 15 % auf 14.800 t beziehungsweise um 10 % auf 7.500 t im Vorjahresvergleich steigern konnten. Laut BOG befanden sich 2019 rund 5 % der Beerenflächen im geschützten Anbau, der gegenüber der Vorsaison eine Zunahme von 460 ha oder 15 % verzeichnete. Die stärkste Ausweitung des Produktionsareals im Freiland wies mit 11 % auf 958 ha die Aroniabeere auf. Die mit Heidel-, Stachel- und Brombeeren bepflanzten Flächen nahmen gegenüber 2018 jeweils rund 3 % zu, dagegen nahmen sie bei Johannisbeeren um 5 % und bei Sanddorn um 13 % ab. Vollständig ökologische Strauchbeeren wurden im vergangenen Jahr von 294 Betrieben produziert, das waren 26 Erzeuger mehr als im Vorjahr. Der Anteil der Biobetriebe an allen Anbauern ist damit auf 22 % gewachsen; ihr Anteil an der Gesamternte lag mit 4.200 t bei gut 10 %. AgE