Aber ab der KW 27 setzte in Europa schlechtes Wetter mit Regen und Kälte ein. Das bremste den Konsum ganz erheblich und der Absatz brach ein, besonders bei Wassermelonen. Ab der zweiten Julihälfte kam auch der Melonenexport zum Erliegen. So trug die geringe Nachfrage dazu bei, dass die Durchschnittspreise für die Produzenten den ganzen Monat über ziemlich niedrig waren. Montesinos: „Seit Ende Juli und während der ersten Augusttage hat sich dieser Trend fortgesetzt und es gibt immer noch keine Anzeichen für eine Nachfrageerholung. Das betrifft alle Sorten. Die Früchte der Augustkulturen sind von ausgezeichneter Qualität, hervorragend im Geschmack und Textur und bringen gute Erträge. Aber wenn das Wetter bei uns mitspielt, wird es sicher zu einer Konsumsteigerung kommen.“ Derzeit ernten die murcianischen Exporteure in höher gelegenen Gebieten von Murcia und in Castilla-La Mancha, die bessere agronomische und klimatische Bedingungen für diese sehr heiße Jahreszeit im Südosten Spaniens bieten. Die Zucker- und Wassermelonenproduzenten von Proexport sind zuversichtlich, dass sie im Rahmen ihrer Produktionsprogramme den Markt bis zur dritten Septemberwoche beliefern können und dass mit dem für die kommenden Tage vorhergesagten Temperaturanstieg in Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz die Nachfrage steigen wird. Proexport/d.s.