Die Preise, so Asaja, waren niedriger als im Vorjahr. Während die Sorte Hass 2017/18 zwischen 2,6 Euro/kg und 3,16 Euro/kg erzielte, waren es diesmal 2,10 Euro/kg bis 2,70 Euro/kg mit einem Durchschnittspreis von 2,25 Euro/kg. Die Varietät Bacon brachte im Durchschnitt 0,80 Euro/kg und Fuerte 1,20 Euro/kg. Der Umsatz für die gesamte spanische Avocado-Saison erreichte 124,75 Mio Euro; davon entfielen 10 Mio Euro auf grünschalige Sorten und 114,75 Mio Euro auf Hass. Das ist im Vergleich zur Kampagne 2017/18 mit 142 Mio Euro ein Umsatzrückgang von fast 12 %.
Interessant ist zu verfolgen, wie die Anbaufläche für Avocados auf der iberischen Halbinsel expandiert, meint die Agrarorgansation. Neben den traditionellen Gebieten von Málaga und Granada mit rund 15.000 ha an der Mittelmeerküste und den Kanarischen Inseln mit 1.400 ha, gewinnen die Provinzen Huelva (1.000 ha) und Cádiz (800 ha) sowie das Land Valencia immer mehr an Bedeutung. Nach Ansicht der Agrarorganisation ist es unerlässlich, die Entwicklung dieser Kultur sowohl in Bezug auf Anbaufläche als auch Produktivität zu verstärken, da der Konsum in Europa, dem Hauptabsatzmarkt für spanische Avocados, jährlich ein zweistelliges Wachstum verzeichnet. Das begünstigt in erster Linie die Importware, denn die spanische Produktion macht nicht mehr als 10 % des europäischen Verbrauchs aus. Aus diesem Grund hat Asaja Málaga zusammen mit IHSM La Mayora und Ava-Asaja Valencia eine operative Avocado-Innovations-Gruppe gegründet. Ziel ist es, neuen Landwirten die richtigen Anbautechniken zu vermitteln, sowie herauszufinden, wie sich die verschiedenen Avocadosorten in anderen spanischen Gebieten in puncto Klima, Boden, Wasser etc. entwickeln, um eine optimale Rentabilität, eine korrekte Expansion und einen so weit wie möglich nachhaltigen Anbau zu erreichen. Asaja Málaga/c.s.