Fehlende oder fehlerhafte Dokumente seien einer der Hauptgründe dafür, dass Waren an der Grenze gestoppt werden. Allein in den EU-27-Ländern kann ein Drittel dieser Vorgänge bei verderblichen Waren auf ein fehlerhaftes oder fehlendes Pflanzengesundheitszeugnis zurückgeführt werden, so SHAFFE. Das IPPC ePhyto-System ermöglicht die Übermittlung elektronischer Pflanzengesundheitszeugnisse über eine sichere XML-codierte Nachricht von NPPO zu NPPO. Angesichts der Tatsache, dass bereits mehr als 1 Mio Pflanzengesundheitszeugnisse ausgetauscht wurden und sich immer mehr Länder zu dieser oder alternativen digitalen Lösungen verpflichten, begrüße die Obstbranche die Bemühungen, zu einer papierlosen Zertifizierung überzugehen.
Um den Dialog zwischen privaten und öffentlichen Akteuren zu fördern, wird SHAFFE zusammen mit Freshfel Europe und der Global Alliance das global angelegte Webinar 'Electronic Phytosanitary Certificates - Bridging the gap between policy and business“ (27. Mai, 17 Uhr MEZ für Europa, USA, Afrika, Südamerika/ 31. Mai, 9 Uhr für Europa, Asien und Ozeanien, Simultanübersetzung ins Spanische, Französische und Englische) mit Vertretern der NPPO abhalten, um das Potenzial der IPPC ePhyto-Lösung zu diskutieren. Das Programm besteht aus einer Podiumsdiskussion von NPPO- und IPPC-Vertretern, darunter Christian Dellis von Aphis, Helene Klein vom EU Traces Team und Peter Neimanis vom australischen Ministerium für Landwirtschaft, Wasser und Umwelt. Nelli Hajdu, SHAFFE-Generalsekretärin und Freshfel-Direktorin für Handel und Geschäftsentwicklung, moderiert die Veranstaltung. Die Teilnahme an der Diskussion ist kostenlos.
Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier: https://www.tradefacilitation.org/event/webinar-on-electronic-phytosanitary-certification-bridging-the-gap-between-policy-and-business