Bei der Begrüßung betonte Kreislandwirt Jürgen Seeger die Bedeutung der Arbeit für das Gelingen der Integration. Im besten Fall profitierten die geflüchteten Menschen und die Betriebe gleichermaßen. Die einen erhielten die Gelegenheit, sich eine Existenz aufzubauen, die anderen bekämen „gute“ Arbeitskräfte auf einem „nahezu leergefegten“ Arbeitsmarkt. Landwirt Gerold Stuhr berichtete von seinen Erfahrungen mit Mitarbeitern anderer Nationalitäten. Die Grundvoraussetzung für ein Beschäftigungsverhältnis ist aus seiner Sicht die Zuverlässigkeit des Arbeitnehmers. Die fachlichen Dinge und auch die Sprache könnten erlernt werden, erst recht in jungen Jahren. Von ähnliche Erfahrungen berichtete der Staudengärtner Jens Schachtschneider aus seinem Betrieb. Wenn die Verlässlichkeit und der Wille zum Erlernen der Sprache gegeben seien, dann klappe es auch mit der Integration. Die Höfetour wurde von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen gemeinsam mit dem Landkreis Oldenburg organisiert. AgE