CCM-Präsident Joel Nelsen sagte, dass die Prognose und die Verringerung auf die abnehmenden Anbauflächen und die Regenfälle im März zurückzuführen sei. „Wenn man sich die Zahlen anschaut, stellt man fest, dass sich die die Anzahl der Hektar in der tatsächlichen Produktion deutlich verringert hat. Landwirte wenden sich von der Industrie ab“, sagte er. Als Schlüsselfaktoren für die abnehmende Anbaufläche nannte Nelsen die Dürre und ein schwieriges regulatorisches Umfeld. „In den letzten drei bis vier Jahren gab es einen Rückgang um 25.000 ha. Multipliziert mit 600 Kartons pro Hektar ergibt das ein Minus von 15 Mio Kartons“, so Nelsen. Er erläuterte weiter, dass Regelungen zu Wassernutzung, Pflanzenschutzmittel und Luftqualität die Produktion „extrem schwierig“ machen würden.
Zudem prognostizierte Nelsen, dass die Orangenernte je nach Wetterbedingungen in den kommenden Wochen etwa eine Woche bis 10 Tage später als im Vorjahr beginnen würde. „Ich schätze, dass die Ernte um Mitte Oktober anfangen wird, sodass an Thanksgiving Früchte in den Läden sein werden, aber an Halloween, am 31. Oktober, wird es eng werden“, sagte er. Er erwartete auch eine „robuste“ Preisgestaltung auf dem Markt als Folge der niedrigeren Produktion.