Das VCBT-Praxiszentrum und die KU Leuven arbeiten hier eng zusammen. Mit einem sogenannten Veris-Bodenscan werden der Säuregehalt einer Parzelle, der Gehalt an organischer Substanz und die Leitfähigkeit gemessen. Auch anhand von Satellitebildern erhält der Erzeuger deutlich aktuellere und detaillierter Informationen als von Bodenkarten. So deuten Unterschiede in der elektrischen Leitfähigkeit auf Unterschiede in Feuchtigkeitsgehalt, Textur, Nährstoffgehalt oder Bodendichte hin. „Je mehr die Erzeuger über den Boden wissen, desto besser können Sie die Qualität der Früchte steuern. Insbesondere Conference-Birnen reagieren sehr empfindlich auf Unterschiede in der Bodenstruktur und der Feuchtigkeitsversorgung“, so Swinnen.