Wenn das Andenland seine Marktpräsenz in weit entfernten Ländern wie China – die Kirschen sind 35 bis 40 Tage auf See - ausbauen will, gilt es, diesen Anomalien genauer auf den Grund zu gehen und sie auszumerzen. Daran arbeitet die Gruppe Genomics des Centre for Advanced Studies in Fruit Growing (CEAF). In der ersten Phase der reproduktiven Entwicklung von Kirschbäumen seien, so Leiter Dr. Rubén Almada, die Entwicklung der Fruchtqualität und die Produktivität der Plantage grundlegend. Die Auswirkungen von Umweltbelastungen auf das Wachstum der Bäume seien deshalb zu verringern. Die Wissenschaftler arbeiten zudem an einem Kalender für die Entwicklung von Blütenknospen verschiedener Kirschsorten. Die Erzeuger sollen darauf zugreifen können, um für ihre Plantagen die bestmöglichen Entscheidungen treffen zu können.