Foto: Patrick P. Palej/AdobeStock

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Startschuss für eine neue Forschungsförderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur Welternährung: Mit der Bekanntmachung „Innovative nachhaltige Produktionssysteme“ werden anwendungsorientierte Forschungsvorhaben internationaler Arbeitsgruppen gesucht, die weltweit Impulse für nachhaltige Ernährungssicherung setzen, so das BMEL.

Klimakrise und Artensterben, die Covid-19-Pandemie sowie die Folgen des völkerrechtswidrigen russischen Angriffs in der Ukraine stellen den Agrar- und Ernährungssektor weltweit vor enorme Herausforderungen. Darunter leiden vor allem die Länder des globalen Südens, in denen die Ernährungsunsicherheit dramatisch zunimmt. Um das Recht auf Nahrung zu verwirklichen, müssen Bäuerinnen und Bauern weltweit in die Lage versetzt werden, ihre Produktivität nachhaltig zu steigern. Zudem muss die Widerstandskraft globaler Ökosysteme gestärkt werden. Der internationalen Agrar- und Ernährungsforschung kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

Hier setzt die neue Bekanntmachung des BMEL aus der Reihe „Internationale Forschungskooperationen zu Welternährung“ an: In der kommenden Phase liegt der Fokus auf der Erforschung von zielgruppen- und standortangepassten innovativen landwirtschaftlichen Produktionssystemen in Subsahara-Afrika sowie Süd- und Südostasien. Die Forschungsergebnisse sollen helfen, die Ernährungssituation der dortigen Bevölkerung zu verbessern und Ressourcen nachhaltig zu nutzen.

Bewerben können sich Kooperationen, in denen Forschende aus Deutschland und den Zielregionen zusammenarbeiten. Projektskizzen können bis zum 31. August 2022 beim Projektträger, der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), eingereicht werden.