Auch wenn der Anbau von Salaten in Deutschland sich ähnlich entwickelte wie die Gesamtfläche, gibt es innerhalb des Sortiments erhebliche Verschiebungen. So hat die Kopfsalatfläche auch im vergangenen Jahrzehnt jährlich 5 % verloren, genau wie Eissalat und Endivien mit jeweils 2 % Abnahme pro Jahr. Gewinner sind dagegen Rucola (+10 % p.a.) und Romana Salat (+7 % p.a.). Letzterer wird vor allem in seiner kleinen Form zur Verwendung als Salatherzen kultiviert.
Innerhalb Europas unterscheiden sich die Sortimente der angebauten und nachgefragten Arten und Sorten erheblich. So ist Eissalat in Großbritannien, Skandinavien und Deutschland stark vertreten, aber kaum in Frankreich und Belgien. Chicorée hat seine Hochburgen in Anbau und Nachfrage in Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Baby Leaf ist in Frankreich und Großbritannien ein großer Artikel, in Deutschland aber (noch?) nicht. Feldsalat ist bei uns ein Klassiker und in Großbritannien eine Spezialität.
Mehr über den Salatmarkt in all seinen Facetten erfahren Sie im Web-Seminar „Da haben wir den Salat“, das am 31. August um 15.30 Uhr gemeinsam von AMI und In Quality veranstaltet wird. Näheres zur Veranstaltung und die Möglichkeit der Anmeldung finden Sie unter diesem Link: https://www.ami-akademie.de/veranstaltungen/gartenbau
Neben einer ausführlichen Analyse der Europäischen Salatmärkte von Hans-Christoph Behr (AMI) erläutert Ludo Tuinman (In Quality) Vermarktungsstandards, Produktions- und Lagerbedingungen, und gibt Hinweise zur Warenkunde.