Der Speisekartoffelmarkt in Österreich startet nach Angaben der heimischen Landwirtschaftskammer gut ausgeglichen in den April. Die verfügbaren Mengen an vertragsfreier Speiseware bei den Erzeugern seien schon recht überschaubar.
Der österreichische Lebensmitteleinzelhandel werde bis Saisonende vorrangig durch die angelegten Läger bei den Packbetrieben versorgt. „Die Vorräte dürften aus heutiger Sicht ausreichend sein, um einen weitgehend nahtlosen Übergang zur neuen Ernte zu gewährleisten“, informiert die Landwirtschaftskammer Österreich. Der Inlandsabsatz laufe auf einem zufriedenstellenden Niveau. Auch aus dem Ausland habe es zuletzt wieder Anfragen gegeben. Ausfuhren hätten aber angesichts der knappen Vorräte keine Priorität. „Bei den Erzeugerpreisen gab es Vorwoche keine Änderung. In Niederösterreich lagen die Preise für Speisekartoffeln zu Wochenbeginn (KW 14) meist bei 30 Euro/100 kg. Für Partien mit hohen Absortierungen gibt es Abschläge und für Kühlhausware Zuschläge. Aus Oberösterreich wurden ebenfalls stabile Erzeugerpreise von bis zu 34 Euro/100 kg gemeldet“, heißt es.