Demnach sollen die argentinischen Zitronenerzeuger ab dem 26. Mai wieder auf den US-Markt liefern dürfen. Dessen Schließung hatte im Januar überrascht, weil der frühere US-Präsident Barack Obama erst im Dezember die Importsperre für argentinische Zitronen aufgehoben hatte, die 2001 wegen phytosanitärer Gründe verhängt worden war. Für Argentinien bedeutet die jetzt getroffene Entscheidung folglich de facto die Aufhebung eines insgesamt sechszehnjährigen Lieferstopps. Die kalifornische Citruswirtschaft reagierte indes wütend. Die Grenzöffnung widerspreche den Zielen der US-Regierung, die heimische Agrarproduktion zu schützen - insbesondere vor einer möglichen Einschleppung von Pflanzenkrankheiten.