Der Bauernverband National Farmers Union (NFU) hat Einwände erhoben. „Das USDA sollte nicht direkt oder indirekt Geld nach Brasilien schicken, das Land, das am meisten von den Handelskriegen des Präsidenten profitiert hat“, erklärte NFU-Präsident Roger Johnson. Beispielsweise hätten brasilianische Landwirte aufgrund der angespannten US-Beziehungen zu China einen Preisaufschlag von 2 US-Dollar/t (1,74 Euro) für ihre Sojabohnen erhalten. Die NFU fordere das USDA deshalb nachdrücklich auf, dass Unternehmen im Besitz von JBS kein Geld aus dem Hilfsprogramm erhalten dürften. Diese Mittel sollten stattdessen an die amerikanischen Bauernfamilien gehen, die aufgrund der rücksichtslosen Handelsstrategie der Administration mit niedrigen Preisen und verlorenen Märkten zu kämpfen hätten. AgE