Branchenexperten zufolge sei der knappe Schweizer Grünspargel in dieser Zeit vermehrt in die Direktvermarktung gegangen. Lediglich Ende Mai habe es einen tieferen Preis gegeben, nachdem in KW 21 mit 61 t mehr als im Durchschnitt der drei Vorjahre (55 t) geerntet worden sei, heißt es weiter.
Der Schweizer Markt werde vorwiegend mit ausländischem Spargel bedient, was der Selbstversorgungsgrad von 5,8 % bei grünem Spargel und 9,3 % bei weißem Spargel veranschauliche. Dieser Wert sei 2017 ungewöhnlich hoch für Weißspargel gewesen, da dieses Jahr die Ernte von weißem Spargel mit 432 t deutlich höher war als in den Vorjahren. Der durchschnittliche LEH-Preis innerhalb der Saison habe für importierten Spargel 7,35 CHF/kg (grün) bzw. 9,13 CHF/kg (weiß) betragen. Inländischer Spargel habe somit einen mehr als doppelt so hohen Preis erzielt als Importware. Dabei war auch die Importware während der Schweizer Spargelsaison 2017 rund 2 % teurer als in der Vergleichsperiode.