Zu Beginn der Saison waren die Mengen daher recht knapp und die Nachfrage kam aufgrund der Pandemie nur zögerlich in Gang. Offizielle Zahlen liegen zwar noch nicht vor, Fred Eickhorst von der Vereinigung der Spargel- und Beerenanbauer rechnet aber mit einem Minus von insgesamt 20 % bis 30 % zum Vorjahr. Durch die geringere Erntemenge und die deutlich gesteigerte Nachfrage in der Direktvermarktung, lagen die Preise auf einem stabilen, höheren Niveau als 2019. Aber die Produktionskosten waren deutlich höher. Zudem ist der Absatz an die Gastronomie (32 %) fast vollständig weggebrochen, heißt es weiter. Der Ausfall konnte von der Direktvermarktung in Kombination mit dem höheren Preisniveau teilweise abgefangen werden.