Vor allem bei den Salz- und Fettgehalten sowie bei unerwünschtem Acrylamid würden die Gemüsealternativen oftmals keine Vorteile gegenüber der Kartoffelvariante bieten, heißt es in der Presseerklärung weiter.
Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA) habe im ersten Halbjahr 2017 im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung Gemüsechips auf ihre Zusammensetzung, auf Zusatzstoffe sowie auf Acrylamid und unerwünschte Metallrückstände untersucht.
„Gemüsechips bestehen zu etwa einem Drittel aus Fett und liefern rund 500 Kilokalorien pro 100 g. Dies ist nur geringfügig weniger als in herkömmlichen Kartoffelchips. Damit stellen sie keine gesunde Alternative dar. Auch auf Grund des Salzgehalts von durchschnittlich 1,5 % sollten Gemüsechips nur ein gelegentlicher Snack bleiben“, sagte der Minister. Beim Kauf dieser Produkte sei in jedem Fall ein Blick auf das Zutatenverzeichnis und die Nährwertangaben zu werfen. „Es gibt auch Produkte ganz ohne Fett, die nicht frittiert, sondern gebacken oder wie Apfelringe getrocknet werden“, erklärte Hauk.
Lesen Sie mehr dazu im Thema Fresh Convenience in Ausgabe 39-2017 des Fruchthandel Magazins.