Die International Fresh Produce Association (IFPA) begrüßt die Entscheidung der US-Regierung, den weiteren Handel mit Sonderkulturen, einschließlich Obst und Gemüse, die unter das Abkommen USA-Mexiko-Kanada (USMCA) fallen, zuzulassen.

Cathy Burns, CEO der International Fresh Produce Association (IFPA), erklärte bezüglich Präsident Donald Trumps Zollankündigung vom 2. April: „Frisches Obst, Gemüse und Blumen gehören zu den am meisten gehandelten Waren in Nordamerika und darüber hinaus. Der Abbau von Handelshemmnissen stellt sicher, dass die Verbraucher weiterhin Zugang zu frischem, erschwinglichem Obst und Gemüse sowie Blumen haben, und unterstützt gleichzeitig die Erzeuger und Unternehmen, die die Industrie unterstützen. 

Die IFPA ist jedoch weiterhin besorgt über die breitere Anwendung von Zöllen auf globale Handelspartner und die daraus resultierenden Störungen der Lieferketten, der Marktstabilität und der Lebensmittelpreise weltweit. Der globale Handel mit Frischprodukten ist für die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen in allen Ländern unerlässlich. Der gezielte Einsatz von Zöllen kann ein Mittel sein, um Ungleichheiten zwischen Handelspartnern auszugleichen, aber die breite Anwendung dieses stumpfen Instruments führt häufig zu Marktstörungen, erhöht die Kosten für die Verbraucher und belastet die Erzeuger und Produzenten entlang der gesamten Lieferkette unnötig. 

Der Handel mit Frischwaren ist einzigartig komplex und von saisonalen und regionalen Faktoren geprägt, die einen gut funktionierenden Markt für die ganzjährige Verfügbarkeit erfordern. Wenn die Unternehmen einmal Marktanteile verloren haben, ist es schwierig, wenn nicht gar unmöglich, diese zurückzuerobern - ein nachhaltiger Schlag für eine Branche, die für die Ernährungssicherheit und die wirtschaftliche Stabilität von entscheidender Bedeutung ist.

Wir schätzen das Engagement der Regierung, die regulatorischen Belastungen zu verringern und die amerikanische Landwirtschaft zu unterstützen. Wir drängen darauf, dass die Bemühungen um langfristige Lösungen, die den Erzeugern von Frischprodukten und den Unternehmen zugute kommen, fortgesetzt werden, einschließlich gerechter Handelsabkommen, regulatorischer Reformen und einer Politik, die stabile Arbeitskräfte in der Landwirtschaft fördert.

Die IFPA freut sich darauf, mit der Regierung an ausgewogenen Lösungen zu arbeiten, die Erzeuger, Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen schützen.“

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