Lone Andersen, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ökologischer Landbau von Copa-Cogeca: „Der von der Europäischen Kommission verfolgte Ansatz wird sich als der nachhaltigste herausstellen. Obwohl die Zielvorgabe von 25 % sehr ehrgeizig ist und in weniger als neun Jahren erreicht werden soll, freuen sich Copa und Cogeca auf die enge Zusammenarbeit mit der Kommission, dem Rat und dem Europäischen Parlament sowie mit allen Interessenträgern des Sektors, um diesem Ziel so nahe wie möglich zu kommen und zugleich Marktstörungen zu vermeiden.“
Darüber hinaus ist es bei den Betriebsmitteln sehr wichtig, die besondere Beziehung der Bio-Landwirte zur Umwelt weiter zu stärken. Ökologisch bewirtschaftete Flächen sind frei von chemischen Produkten und schaffen damit einen beträchtlichen Zusatznutzen für die Umwelt und Biodiversität. Jedoch müssen sich Bio-Landwirte auch den Folgen von Schädlingsbefall und Klimawandel stellen. Ohne geeignete Schutzinstrumente wird es für sie unmöglich sein, gute und gesunde Erzeugnisse zu ernten. Da der Anteil an ökologischem Landbau wächst, werden die Ausbreitung von Krankheiten und Unkraut einer noch genaueren Überwachung bedürfen. Deshalb ist es für Bio-Landwirte unerlässlich, Zugang zu einer Reihe effizienter Pflanzenschutzmittel zu haben. Copa und Cogeca wollen die Kommission bei der weiteren Ausarbeitung politischer Maßnahmen und eines Rechtsrahmens unterstützen, sowie auch bei der Förderung der nötigen Forschung und Innovation, um zu gewährleisten, dass Landwirten ein geeignetes Instrumentarium zur Verfügung steht.