Dazu fördere ihr Ministerium im Zeitraum 2019 bis 2022 z.B. bundesweit digitale Experimentierfelder auf landwirtschaftlichen Betrieben und im ländlichen Raum mit über 50 Mio Euro.
Zudem habe sie im Oktober das Kompetenznetzwerk „Digitalisierung in der Landwirtschaft“ etabliert, das die Experimentierfelder begleiten und vernetzen wird. Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen aus allen Bereichen der Digitalisierung in der Landwirtschaft sollen dort analysiert und Lösungsvorschläge erarbeitet werden.
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist auch auf dem Digital-Gipfel der Bundesregierung mit vier Projekten vertreten. Der Gipfel steht unter dem Motto „Digitale Plattformen“.
Bundesministerin Klöckner erklärt: „Die Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern sie hilft, Zielkonflikte zu lösen, z.B., indem Lebensmittel nachhaltiger erzeugt, Dünge- und Pflanzenschutzmittel eingespart werden können. Außerdem ist eine digitalisierte Landwirtschaft auch für den Nachwuchs als Branche interessant – nicht nur, weil Arbeitskraft und Ressourcen eingespart werden, sondern weil Acker und Stall heute 'Hightech' sind. Das macht das Berufsbild für die Generation Smartphone attraktiv“, betont die Ministerin.