Seit dem Lockdown haben die Verbraucher in unserem Nachbarland ihre Konsumgewohnheiten angepasst, sie kochen mehr zuhause und achten stärker auf eine ausgewogene Ernährung insbesondere mit frischen Produkten. Dies hat dazu geführt, dass die Umsätze von Direktvermarktern in sogenannten kurzen Absatzketten zu Beginn der Krise in kurzer Zeit um beinahe ein Drittel zunahmen. Auch die Zahl der Kundenbesuche stieg demnach deutlich an, während die Supermärkte weniger Ladenbesuche pro Kunde, dafür aber höhere Bons pro Einkauf verzeichneten. Die VLAM-Untersuchung förderte auch zutage, dass einige Kritikpunkte an der Direktvermarktung offensichtlich nicht stimmen. So sei die Produktauswahl vielfach größer und Einkaufsmöglichkeiten sowie Bezahlweisen wesentlich flexibler als häufig angenommen. Auch preislich sei das Angebot durchaus konkurrenzfähig.