Hintergrund des Projektes ist, dass bestehende technologische Lösungen meist für größere Betriebe ausgelegt sind, was sie zu teuer und von der Funktionalität her häufig ungeeignet macht. „Wir wollen die Entwicklung von Hightech-Maschinen für den kleinflächigen landwirtschaftlichen Anbau beschleunigen', sagt Stijn Debruyne von der Katholischen Universität Leuven, die von belgischer Seite neben Unternehmen wie Inagro, pcfruit, Octinion und Vanhoucke Machine Engineering an dem Projekt beteiligt ist. In den Niederlanden steuern das Forschungszentrum Delphy, Compas Agro und University College Roosevelt ihre Expertise bei. „Wir sehen zwar, dass viele kleinere Hersteller ihre Maschinen anpassen, aber ihnen fehlt oft das Know-how und die Kapazität, um innovative Technologien wie das Internet der Dinge, Sensornetzwerke oder Software für autonome Steuerungsprozesse zu entwickeln', sagt Joran Barbry van Inagro.