Die große Mehrheit, 88 % gehe nicht davon aus, dass der Online-Lebensmittelhandel das stationäre Geschäft ablösen werde. Die Zweifel beziehen sich vor allem auf die Frische der gelieferten Lebensmittel. Weitere Gründe, diesen Service nicht zu nutzen, seien das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die Skepsis, dass die Ware pünktlich geliefert wird. 60 % der erfahrenen Online-Lebensmitteleinkäufer haben im vergangenen Halbjahr zumindest einmal Lebensmittel im Web eingekauft - das ist insgesamt jeder achte Befragte. Jeder 20. ordert sein Essen sogar fünfmal pro Halbjahr. Sie schätzen vor allem den reibungslosen Zahlungs- und Bestellprozess und die Angebotsvielfalt. Die relative Mehrheit (39,9 %) gibt dabei zwischen 25 und 50 Euro pro Bestellung aus - 4,7 % lassen sich das sogar über 100 Euro kosten. Vor allem die Rewe Group profitiere davon: 44,3 % nutzen den Service der Handelskette, AllyouneedFresh folgt auf Rang zwei mit 21,4 % und erst dann folgt AmazonFresh mit 14,5 %. Die beiden Erstplatzierten profitieren hier unmittelbar von ihrer bundesweiten Abdeckung - AmazonFresh ist hingegen nur in Berlin und Hamburg vertreten.