Ebenso deutlich wurde im niederländischen ’s-Hertogenbosch jedoch auch, dass trotz einer unverändert steigenden Konsumbereitschaft in den europäischen Kernmärkten weitere Herausforderungen von der Branche gemeistert werden müssen. Nicht nur die Bewältigung und Prävention von Krankheiten und Schädlingsbefall und die Suche nach neuen Lösungen des biologischen Pflanzenschutzes werden eine wichtige Rolle spielen. Auch die stärkere Nutzung datengetriebener Technologien zur Erhöhung der Prognosegenauigkeit in der Produktion und Vermarktung sowie der Einsatz von künstlichem Zusatzlicht stehen ganz oben auf der To-do-Liste. Hinzu kommen handelsbedingte Schwierigkeiten, auf die in den nächsten Jahren Antworten gefunden werden müssen. Das beste Beispiel ist Großbritannien, wo ein harter Brexit auch das Beerenobstgeschäft erheblich unter Druck setzen würde. Dazu äußerte sich auf der Konferenz Drew Reynolds, Technical Director von Total Produce UK: „Eigentlich könnte die Branche in Großbritannien bis 2020 die Umsatz-Schallmauer von 2 Mrd GBP durchbrechen. Vor allem für Blaubeeren sehe ich noch enormes Potenzial. Doch der Brexit ist für uns die größte Bedrohung, weil dadurch die verfügbare Arbeitskraft um bis zu 20 % zurückgehen könnte.“
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