Gert-Jan Lieffering, verantwortlich für die Qualitätsentwicklung bei Eosta, nennt sie „All inclusive'-Avocados – also die Avocados von Erzeuger Anthony Ngugi, die Eosta standardmäßig mit einem Existenzlohn-Aufschlag verkauft. Diese Früchte sind ein wichtiger Bestandteil der „Niemand bleibt zurück'-Bestrebungen von Eosta, die auf eine soziale Teilhabe abzielen.
Eosta rechnet nach eigenen Angaben damit, dass die Nachfrage nach „Lohn zum Leben'-Avocados weiterhin wächst und dass Supermärkte verstärkt Existenzlöhne thematisieren werden. Volkert Engelsman, Geschäftsführer von Eosta: „Unternehmen dürfen nicht länger mit der Ausbeutung von Arbeiterinnen und Arbeitern davonkommen. In Deutschland hat der Bundestag das Lieferkettengesetz beschlossen, das Unternehmen zu einem sozialverträglichen Einkauf verpflichtet. In den Niederlanden unterstützen wir die Initiative von Professor Jaap Winter, die Sorgfaltspflicht von Unternehmen gesetzlich zu verankern. Und die EU arbeitet an einer Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, in der ab 2023 Unternehmen über die Auswirkungen Ihres Handels im Bereich Nachhaltigkeit Rechenschaft ablegen müssen. Aber warum so lange warten? Wir brauchen jetzt Existenzlöhne!'