Foto: Jiri Hera/AdobeStock

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Der Boom des Heidelbeermarktes kennt nach Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) keine Grenzen mehr. Steigende Mengen aus Übersee und zahlreiche Angebotsaktionen würden die Nachfrage befeuern.

„Der Lebensmitteleinzelhandel hat in der aktuellen 6. Woche die Heidelbeere wieder voll im Fokus. Es finden sich 31 Aktionen in den Werbeprospekten der Ketten und Regionalgesellschaften, damit werben nahezu zwei Drittel aller erfassten Einkaufsstätten für Heidelbeeren. Der Wert reicht bis an die werbeintensivsten Wochen während der Saison in Deutschland heran. Die Preise in den Aktionen gaben zur Vorwoche nochmals deutlich nach. Konventionell erzeugte Heidelbeeren werden zu Preisen zwischen 6,66 und 7,98 Euro/kg angeboten“, heiß es. Die Preisspanne für Bio-Heidelbeeren liege mit 9,96 bis 15,92 Euro/kg deutlich darüber. Das gesamte Preisniveau befinde sich damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.
Die starke Werbewoche und das im Vergleich zur 5. KW gesunkene Preisgefüge werden die Nachfrage laut AMI voraussichtlich nochmals in die Höhe treiben. „In der 5. Woche war die Käuferreichweite bereits etwas gestiegen, da auch die durchschnittlichen Verbraucherpreise um 9 % auf 8,48 EUR/kg sanken. Das Gros der Heidelbeeren stammt weiterhin aus Chile und Peru. Aktuell werden die Hauptmengen der chilenischen Saison in Europa vermarktet. Aber auch Peru liefert weiterhin kontinuierlich große Mengen. Nach aktuellen Zahlen des peruanischen Exportverbandes Adex, stieg der Wert der Heidelbeerexporte im Jahr 2019 um über 50 % zum Vorjahr. In Marokko und Spanien sind die ersten Heidelbeeren bereits gepflückt, doch nennenswerte Mengen werden nicht vor Ende Februar erwartet.“ AMI

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