Zu den einsetzenden späten Anlagen lieferten vielfach parallel auch die noch in der Ernte gehaltenen Frühanlagen größere Mengen. Die Preise gaben daraufhin deutlich nach. Insbesondere die Großmärkte waren davon betroffen. Weil das Angebot dauerhaft größer war als die Nachfrage bauten sich Bestände auf. Im weiteren Verlauf des Junis stagnierte mit den vielfach hochsommerlichen Temperaturen die Nachfrage. An den Großmärkten waren oftmals nur die Top-Sortierungen der Klasse 1 gefragt. In diesem Marktsegment konnten in Richtung Saisonende etwas höhere Preise realisiert werden. Für schwächere Qualitäten gab es in der letzten Woche der Saison dagegen kaum einen Markt, sodass die Preise hier nicht angehoben werden konnten. Die Wiedereröffnung der Gastronomie hat zwar zusätzliche Absatzmöglichkeiten geschaffen. Die damit verbundenen Erwartungen konnten aber nur zum Teil erfüllt werden.