In Spanien verzeichnet man seit der KW 10 eine geringer werdende Warenverfügbarkeit. Die Witterung mit Regen und Wärme hat den Kulturen zuletzt zugesetzt und führt mitunter zu qualitativen Problemen und Ausfällen. Demgegenüber ist der Bedarf aus den auch für die KW 11 noch teilweise zu Niedrigpreisen abgeschlossenen Lieferprogrammen immer noch hoch, und die Warenbeschaffung ist schwierig. Für die KW 12 zeigen sich die meisten Anbieter in ihrem Angebotsverhalten wesentlich vorsichtiger. Das gilt vor allem für den Abschluss von Verkaufsaktionen. Die Zeit von niedrigpreisigen Sonderaktionen dürfte nach dieser Woche vorerst vorbei sein. Für die deutschen Verbraucher könnte Eissalat in der kommenden Woche schon spürbar teurer werden. An den Großmärkten in Deutschland zogen die Preise bereits deutlich an. Grund dafür waren hier die zuletzt geringen freien Mengen, da durch die Aktionen des LEH viel Ware gebunden war. AMI