Die Nachfrage der Supermarktketten und der Anteil der Haushalte, die zu kleinen Tomaten greift, ist ungebrochen hoch. Sowohl Cocktailtomaten als auch Ministrauchtomaten erreichen Spitzenwerte bei der vorläufigen Käuferreichweite. Gegenüber dem Vorjahr nahm der Anteil der einkaufenden Haushalte bei Ministrauchtomaten um 38 % zu. Das vielfältige kleinfrüchtige Tomatensortiment drängt Rispentomaten zurück. Der Anteil der Haushalte geht seit Jahren zurück.
Die Preise für Rispentomaten haben sich an den Veilingen des Beneluxraumes auf festerem Niveau stabilisiert. Die Mengen scheinen übersichtlicher auszufallen als erwartet. Alternativ greift der Handel auf spanische Tomaten. In den starken Anbaugebieten Almerias gehen die Erntemengen allmählich zurück. Im Gegenzug stieg die Nachfrage, so dass sich die festeren Preise vom Monatsstart weitestgehend behaupten können. Ergänzend stehen noch kleine Mengen an Rispentomaten aus Marokko zur Verfügung. Das Angebot aus der Türkei ist rückläufig, da sich die Kulturen im Übergang von den Herbst- zu den Frühjahrskulturen befinden.
In Frankreich ist die Tomatensaison ebenfalls gestartet, die Mengen fließen aber nahezu komplett in den Inlandsmarkt. AMI